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| Vogelbeobachtung in Ecuador |
Obwohl Ecuador nur 0.02% des Landes der gesamten Weltoberfläche ausmacht, wird es von ca. 10% aller weltweit bekannten Vogelarten bewohnt. In Ecuador können Sie einmalige Stellen für die Vogelbeobachtung finden. Man hat 1600 Vogelarten gezählt, wovon die meisten endemisch sind. Ungefähr 450 Arten wurden in der Küstenregion Tumbesina entdeckt. Das sind etwa 60% aller vorkommenden Arten in ganz Lateinamerika. Die Bergzüge des Hochlandes der Anden und der Küste, die geringe Distanz zwischen der Küste und dem Regenwald des Amazonas, sowie auch die Meeresströmungen, welche das Klima beeinflussen, sind alles Faktoren, die die Einzigartigkeit des ecuatorianischen Ökosystems und somit die Vielfältigkeit der Vogelarten bestimmen. Hier einige endemische Vogelarten, die in der Region des Nebelwaldes vorkommen: Tangar Fink, Andenklippenvögel, Leistenschnabeltukane, Tangare in allen Farben, Breitschnabelpipras, Einfarbschiffornis, Bronzeschiffornis, Kotingas, etc. Und bei den Kolibris ist die Zahl der verschiedenen Arten im Tandayapa- und Mindotal wohl ein Weltrekord. Durch gut erreichbare Zubringerstrassen findet man verschiedene Beobachtungsplätze, die ein unvergessliches Spektakel bieten. Kürzlich wurde das Loma Alta Reservat, welches östlich der Stadt Valdivia (Provinz Guayas) liegt, von Birdlife International zu einem International wichtigen Ort für die Erhaltung der Vogelarten ernannt. In dem Reservat leben 300 Arten, davon 42 endemische. Leider sind davon fünf Arten in Gefahr auszusterben, sowie neun weitere ungeschützt.
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