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Ausrüstung / Kleidung

Die sorgfältige Auswahl, sowie der Umfang an mitgebrachtem Gepäck, hängt in erster Linie von den zu beabsichtigten Aktivitäten im Land ab, und weniger von der Dauer des Aufenthaltes. Egal ob Sie drei Wochen oder drei Monate in Ecuador bleiben wollen, ein gewisser Grundstock an Kleidung und Rüstzeug sollte selbst bei einer relativ kurzen Reise vorhanden sein. Das ist schon deshalb erforderlich, um sich den völlig unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen anzupassen. Allein die 2.800m hoch gelegene Hauptstadt Quito hat manchmal an einem einzigen Tag vier Jahreszeiten aufweisen. Dies könnte folgendermaßen aussehen: Ein milder Frühlingsmorgen, Hochsommer zur Mittagszeit, ein Hagelschauer am späteren Nachmittag, und eine laue Winternacht mit Temperaturen um die fünf Grad.

Für einen Urlaub in Ecuador bedarf es eines bequemen, voluminösen Rucksacks (event. Kofferrucksack), oder einer großen wasserdichten Reisetasche mit Umhängeriemen. Eine passende Schutzhülle ist für den Rucksack von Vorteil.

Ein überall im Land erhältlicher ekuadorianischer Getreidesack aus Plastikleinen tut es auch. Zusätzlich ist ein Mini-Rucksack (Umhängetasche o. City Bag) sehr praktisch für Tagesausflüge, Kurzreisen und Einkäufe. Letzteres Gepäckstück kann auch in Ecuador sehr günstig problemlos in Ausrüstungsläden oder auf Märkten erstanden werden.

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Viele Hotels haben einen verschlossenen Raum zur Gepäckaufbewahrung.

Dies hat den Vorteil, ohne viel Balast für mehrere Tage an die Küste o. in den Urwald verreisen zu können. Während die schwere Tasche mit frischer Wäsche sicher in der bodega in Quito wartet, genügt der kleine Rucksack vollauf.

In das Reisegepäck gehören auf alle Fälle ein paar bequeme Wanderschuhe oder knöchelhohe Trekkingstiefel (ohne Stahlkappe!).

Selbst wenn ausdauernde Wanderungen in freier Natur von vorneherein nicht in Betracht gezogen werden, ist ein gutes Schuhwerk für jedes südamerikanische Land unerläßlich. Lange Spaziergänge auf rauhen Wegen und holprigen Schotterstrassen, Pfützen, Staub und Matsch, sind nicht nur auf dem Lande die Regel. Selbst auf den Strassen der großen Städte, manchmal mitten in Banken- und Geschäftszentren, muß hin und wieder Erdhaufen, Asphaltöchern, oder Pflastersteinen ausgewichen werden.

Bundeswehrstiefel sind für Ecuador nur bedingt tauglich. Einmal sind sie für tropische Regionen viel zu warm, und zweitens könnten sie in Grenzgebieten oder bei Militärkontrollen "Provokationen" auslösen. Bei haarsträubenden Bergdschungel-Abenteuern hingegen (siehe "Vulkan Reventador"), sind die zähen Treter dann widerum genau das Richtige. Als zweites Paar Schuhe für Freizeit und Ausgang, eignen sich z. B. Turnschuhe (Sneakers o. Reebok-Verschnitte), Mokassins oder Sandalen mit Klettverschluß. All diese Schuhtypen gibt es in Ecuador übrigens viel billiger zu kaufen als in Europa.

Die für die Reise benötigten Kleidungsstücke sollten in erster Linie so bequem und konventionell wie möglich sein. Ein grelles, unziemliches, oder gar schlampiges Outfit, stößt bei der einheimischen Bevölkerung auf Ablehnung. Der Ekuadorianer legt bei einem Gringo-Touristen zwar keinen Wert auf formelle Bekleidung (er weiß, daß dieser viel unterwegs ist), erwartet aber eine gewisse Zurückhaltung und Pässlichkeit. Männern in Shorts wird in Quito manchmal hinterher gepfiffen, da diese als schwul gelten könnten. Frauen in Shorts und ohne BH unter dem knappen T-Shirt, müssen nicht nur im Hochland mit schlimmsten Belästigungen rechnen.

Barfüßigen Touristen o. Touristinnen, mit zerrissenen Jeans und einem lasziven T-Shirt-Aufdruck, schlägt vielerorts Verachtung entgegen.

Zur Garderoben-Grundausstattung eines mehrwöchigen Ecuador-Aufenthaltes gehören außer dem Schuhwerk: eine Jeans für das kühle Hochland, eine Trekking- o. Freizeithose, zwei langärmlige Baumwollhemden, ein Sweater o. leichter Pullover, eine Jacke mit Innentaschen (event. Gore Tex), genügend T-Shirts, Socken u. Unterwäsche, Shorts u. Badekleidung für den Strand, ein Badetuch, und ein Regenponcho, der beim Wandern über den Rucksack paßt.

Daß Bergsteiger eine Bergsteigerausrüstung, Taucher einen Taucheranzug, und Gleitschirmflieger einen Gleitschirm brauchen, soll hier an dieser Stelle nicht weiter erläutert werden. Sportbegeisterte und draufgängerische "Fun"-Spezialisten werden es sowieso immer vorziehen, das eigene Equipment zu verwenden, anstatt auf die ekuadorianischen Ausrüster angewiesen zu sein.

Bei geführten Bergbesteigungen werden Schalenstiefel, Gamaschen, Steigeisen, Eispickel, Klettergurt, Karabiner, Schneebrille oder Stirnlampe, von den Tourveranstaltern normalerweise auch vermietet. Die Leihgebühren sind gering, das hohe Pfand als Sicherheitsgarantie geht im Verlustfalle aber flöten. Für eine einmalige Cotopaxi-Besteigung reichen die geliehenen Schalenstiefel des Reisebüros in Quito aus. Wer gleich mehrere Schneevulkane in Angriff nehmen möchte, geht besser in eigenen, bereits eingelaufenen Bergschuhen. Ein dicker Schlafsack, eine Matte zum Aufrollen, ein warmer, schnelltrocknender Fleece-Pullover, eine Gore Tex - Jacke o. leichter Anorak, eine Trekking- oder Gore Tex - Hose, zwei Paar warme Wollstrümpfe, Handschuhe, eine Mütze, atmungsaktive Unterwäsche (z. B. Skiunterwäsche, Strumpfhose, Rollpulli), ein starker Sunblocker (mindestens Faktor 36) und Lippenschutz, sollten allerdings von jedem angehenden Gipfelstürmer schon vor dem Abflug mit ins Gepäck genommen werden.

Bei Dschungeltouren werden die benötigten Gummistiefel für die morastigen Pfade meist kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer allerdings Übergröße hat (z. B. 46), sollte sich schon ein paar Gummistiefel aus dem Heimatland mitbringen, auch wenn die Dinger nicht gerade platzsparend sind. Es wurde bisher leider noch nichts besseres für Dschungelmärsche erfunden. Auch Moskitonetze, Schlafmatten oder Zelte sind bei den renommierten Anbietern für Regenwaldtouren im Preis mit inbegriffen.

Luftige Kleidung ist im feucht-heißen Amazonastiefland oberstes Gebot.

Baumwollene T-Shirts, ein langärmliges Hemd, eine leichte Trekkinghose (50% Baumwolle - 50% Polyester), ein paar Shorts, ein Windbreaker oder eine leichte Regenjacke (z. B. Gore Tex), ein paar Tennisschlappen (aus Leinen), und ein Baseballkäppi, gehören zum Rüstzeug. Auch ein leichter Leinenschlafsack (oder genähtes Leintuch) fürs Zelt- o. Hüttenlager, und ein paar Kniestrümpfe, damit die geliehenen Gummistiefel nicht die Waden aufscheuern, können von Vorteil sein. Jeans sind dagegen im Dschungel so ziemlich das Unangebrachteste. Der dicke Stoff klebt und reibt bei der schwülen Hitze nur unangenehm auf der Haut, und trocknet bei Nässe sehr schwer.

Bei rauschenden Wildwasserfahrten (Rafting) auf einem der vielen Flüsse, die von den Anden in Tropen hinunterführen sind Gummisandalen mit Klettverschluss das Optimalste.

Nicht nur für Ornithologen und Whalewatchers ist ein handliches, leichtgewichtiges Fernglas, ein unerläßliches Instrument zur gewissenhaften Beobachtung von Natur und Tierwelt.

Ekuador: Kartenmaterial
Übersichts- u. Detaillkarten (1:50.000 und 1:25.000) erhält man am preisgünstigsten im Instituto Geográfico Militar (IGM). Das militär-geographische Institut verfügt außerdem über die weitaus größte topographische Kartenauswahl. Der Gebäudekomplex, mit der dazugehörenden weißen Kuppel des Planetariums, liegt auf einem Hügel über dem Militärhospital, und ist schon von weitem zu sehen: Avenida T. Paz y Mino, Zufahrt über die Avenida Gran Colombia. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag 8-15h, bzw. freitags von 8-12h. Geduld beim Kartenkauf ist Voraussetzung, da die Angestellten meist langsam u. manchmal auch unfreundlich sind.

Es gibt keine Busse dort rauf, ein Taxi schafft bequem Abhilfe. Der kurze steile Weg ist zu Fuß übrigens auch ein gutes Höhentraining für Neuankömmlinge. Um eine Passierkarte zu bekommen, muß bei der Militärkontrolle am Eingang der Ausweis hinterlegt werden.

Der kartographische Verlag von Nelson Gomez hat blau eingefaßte Faltpläne, speziell für Autofahrer (Guia Vial del Ecuador) und Touristen (Guia Turística del Ecuador), sowie auch Stadtpläne über Quito, Guayaquil u. Cuenca, herausgegeben. Alle diese Kartenwerke haben ein praktisches Format, und sind in jeder Buchhandlung und fast jedem Souvenirshop zu erstehen.

Die ekuadorianische "Oder-Neiße-Linie", der ehemals stark umstrittene Grenzstreifen zwischen Perú und Ecuador, welcher Anfang 1995 zu einem verbissenen Dschungelkrieg führte, muß in jeder Karte auf Militärgeheiß besonders vermerkt sein. Selbst wenn die meisten Ekuadorianer heute nicht mehr an eine Wiederzuführung des fast 200.000 Quadratkilometer großen amazonischen Territoriums glauben, ist die peruanische Dschungelgroßstadt Iquitos auf allen Karten als "ekuadorianisch" eingezeichnet. Siehe dazu auch "Bombenstimmung im Dschungel" im Routenteil!

Ecuador: Kriminalität
Im Vergleich zu den beiden Nachbarstaaten Perú und Kolumbien, schneidet das kleine Ecuador in der Gewaltstatistik noch relativ gut ab. Die Isla de la Paz ("Insel des Friedens in einem Meer von Chaos und Gewalt"), wie sich das Land bis vor kurzem noch selbst beschrieb, ist inzwischen aber auch den hochschlagenden Wellen wirtschaftlicher Instabilität, Überbevölkerung, und dessen gespenstischen Folgeerscheinungen ausgesetzt. Ein drastisches Ansteigen der Erwerbslosigkeit, bzw. informeller und improvisierter Schwarzarbeit, sowie ein allmählich umsichgreifender moralischer Verfall althergebrachter Wertvorstellungen (z. B. durch Gewaltfernsehen), stellt den Ruf ein "Inselstaat des Friedens" zu sein, doch zumindest in Frage.

Jeder europäische Besucher stellt in den Augen vieler Einheimischer ein Mensch aus einer unermeßlich reichen Welt dar. Selbst der Rucksackreisende mit sehr schmalem Portemonnaie ist ein begütertes Wesen von einem anderen Stern. Ist es doch möglich per Flugzeug das Land zu besuchen. Welcher Ekuadorianer verbringt schon die Ferien in Europa? Der nackte Kampf ums tägliche Überleben läßt keinen Spielraum für Träumereien offen. Wäre da nicht eine kleine Umverteilung des Reichtums gerechtfertigt?

Besonders in Quito nahm die Straßenkriminalität (mehrheitlich Raubüberfälle) im Laufe der letzten Jahre erheblich zu. Diese Kriminalität wurde unter anderem durch eine massive Landflucht der Bevölkerung aus den rückständigen Provinzen hervorgerufen. Von der Hafenmetropole Guayaquil garnicht zu sprechen. Auch wenn der Innenstadtbereich und die Ausgehviertel der ehemaligen "Perle des Pazifik" durch repressive Polizeimethoden sicherer wurden, sind in den weitläufigen Randzonen immer mehr miserable Slumsiedlungen entstanden, haben Hunderte von brutalen Jugendbanden das Zepter in der Hand, sind Raub und Mord an der Tagesordnung. Auch in anderen Städten des Küstenbereiches (hauptsächlich Esmeraldas u. Manta), sowie im amazonisch-kolumbianischen Grenzgebiet (vor allem Lago Agrio), liegt die Kriminalitätsrate weit über dem Landesdurchschnitt.

Im gesamten Andenhochland hingegen (mit Ausnahme des spätnächtlichen Quito), sowie im Bereich der herkömmlichen Touristikpfade um und in Otavalo, Baños, Cuenca, Misahuallí, Vilcabamba, etc., hat aber ein unerfahrener Reisender recht wenig zu befürchten. Im großen und ganzen ist Ecuador ein sicheres Urlaubsland. Unachtsamkeit und Leichtsinn könnten aber trotz allem unerfreuliche Erfahrungen mit sich bringen. Wer zu spätnächtlicher Stunde nach einem Barbesuch angetrunken durch dunkle Strassen und finstere Parks wandelt, ist selbst schuld!

Von nächtlichen Überlandfahrten ist eher abzusehen. Es sei denn es handelt sich um die grossen Direktbusse einiger First Class - Kooperativen, welche unterwegs nicht am Strassenrand halten um Passagiere aufzunehmen (servicio directo). Diese relativ preisgünstigen unidades de lujo verkehren mittlerweile zwischen den grössten Städten des Landes (z. B. Quito - Guayaquil 8-10 USD).

Gelegenheit macht Diebe, und ein "verlorengegangenes" Gepäckstück hat schon so manchen Urlaub vermiest. Ein übertriebenes Mißtrauen, oder gar panisches Sicherheitsdenken, ist jedoch völlig fehl am Platze. Neben der traditionellen, wenn auch leicht "angeknacksten" Friedfertigkeit seiner Bewohner, hat das Land nämlich noch einen weiteren, viel größeren Pluspunkt zu verzeichnen: Es gibt in ganz Ecuador keine subversiven, narkotisierten Guerillagruppen!

Um Diebstahl und Raub weitgehend vorzubeugen, bedarf es einiger weniger Vorsichtsmaßnahmen, die im Prinzip schon im Heimatland ergriffen werden sollten. Eingenähte Innentaschen in Hosenbeinen, Hemden, Jacken oder Schlüpfern, schützen am wirksamsten vor Taschendieben auf dichtgedrängten Märkten, in belebten Straßen, und überlaufenen Busbahnhöfen. Brustbeutel sind nicht gerade das ideale, da diese von hinten durchgeschnitten werden können. Ein ledernes Geheimfach unter der Achselhöhle, enganliegende Jeanstaschen (vorne), oder ein Geldgürtel mit Reißverschluß, sind da schon vorteilhafter. In Quitos kolonialer Altstadt sollte ein Mini-Rucksack immer nach vorne, und nicht auf dem Rücken getragen werden. Auch ein verstecktes Känguruh-Täschchen gewährt selbst um den Bauch geschnallt, nicht immer ausreichend Schutz vor professionellen Langfingern. Diebe arbeiten gern in Grüppchen und verstehen es überraschend zuzuschlagen. Auflaufenlassen in dichtem Gedränge, oder raffinierte Ablenkungsmanöver (Säuglinge über die man plötzlich stolpert, oder irgend jemand weist Sie ganz unverhofft auf einen Ketchupfleck am Rücken hin), sind nur einige der trickreichen Methoden blauäugige Gringos auszunehmen. Fotoapparate und Videokameras sollten möglichst unauffällig, d. h. nicht gerade um den Bauch baumelnd, getragen werden.

Ein kleines, sicheres Vorhängeschloß für Gepäckstücke mit Reißverschluß, und als Ersatz für die chinesischen, leicht zuknackenden Vorhängeschlösser an den Zimmertüren billiger Hotels und Cabañas, ist durchaus empfehlenswert.

Dieben soll schließlich keine Zeit geschenkt werden. Selbst wenn dies den Hotelbesitzer verärgern könnte, oder das Zimmermädchen am saubermachen hindert. Das Aufschlitzen eines dicken Rucksackstoffes, oder das umständliche Aufbrechen einer Tür, macht oft genau die Hemmschwelle aus, vor der ein Räuber im entscheidenden Moment zurückschreckt. Auch ist es ratsam, daß bei Überlandfahrten in überfüllten Bussen und insbesonders durch tropische Regionen, wenn außer dem Gepäck vielleicht noch Passagiere auf dem Busdach mitreisen, einer aus der Touristengruppe auch mit aufs Dach hochgeht.

Im schlimmen und seltenen Falle eines bewaffneten Raubüberfalles, gibt es jedoch herzlich wenig entgegenzusetzen. Spielen Sie nicht den großen "Macho", und händigen Sie das Geforderte aus! Schon aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, beim Ausgang so wenig wie möglich an Wertsachen oder Bargeld mit sich zuführen, aber genug um den oder die Räuber zufriedenzustellen. Der Verlust von ein paar Dollar, einer "teuer" erscheinenden Armbanduhr, oder ein paar luftgefederten Sportschuhen, ist leicht zu verschmerzen. Eine mitgeführte, beglaubigte Reisepaßkopie (mit Visa-, bzw. Einreisestempel) schafft zudem ein beruhigendes Gefühl.

Lassen Sie wenn möglich, den Originalausweis, größere Bargeldmengen, Reiseschecks oder Scheckkarten, bei abendlichen Stadtbummeln durch die Mariscal, dem Vergnügungsviertel Quitos, am besten bestätigt im Hotelsafe oder an der Rezeption zurück.

Diebstahl, Raub oder Verlust muß bei der Oficina de Investigación de Delitos (OID), Juan León Mera y Roca (Tel. 554236), gemeldet werden.

Eine genaue Aufstellung und Beschreibung der verlorenen oder gestohlenen Artikel sollte mitgebracht werden.

Bei Verlust des Reisepasses, sollten Sie zusätzlich Kontakt zur Botschaft aufnehmen. Ein neuer Pass kann nur nach Rückfrage bei der zuständigen Paßbehörde in Deutschland ausgestellt werden, was die Angelegenheit gewöhnlich um 2-3 Tage verzögert.

Eine im Heimatland abgeschlossene Reisegepäckversicherung, mit den dazugehörigen Quittungen der Ausrüstungsgegenstände, ist im Normalfalle ein gutes Trostpflaster bei Diebstahl und Raub. Vergessen Sie dabei nicht, daß eine protokollierte Verlustanzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle, unbedingte Voraussetzung für einen Versicherungsersatz ist. Teuere Kameraausrüstungen z. B., die aus rein beruflichen Gründen mitgeführt werden, müssen übrigens gesondert versichert sein. Eine gewöhnliche Gepäckversicherung deckt in solchen Fällen nicht den verursachten Schaden.

von Volker Feser, Reisebuchautor

Lesen sie mehr dazu im Reiseführer Ecuador von Volker Feser

 
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