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Inka-Trail / Camino del Inca
Beliebte Wanderung auf dem legendären innerandinen “Weg des Inka”, von der Ortschaft Achupallas bis nach Ingapirca, den beeindruckendsten Inka-Ruinen in Ecuador (siehe hierbei “Cuenca”). Der panoramastarke 2-3 Tagesmarsch führt über einen “vorchristlichen”, wenngleich oftmals verschwundenen Abschnitt der “panamerikanischen Strasse”, die sich einst vom heutigen Santiago de Chile bis nach Quito etwa 5.000km über die Kordilleren bahnte.
Aus nördl. Richtung erfolgt die Anfahrt von Riobamba aus. Es geht über Alausí u. Guasuntos nach Achupallas (110 km südl. v. Riobamba). Alausí kann v. Riobamba per Bus o. Eisenbahn erreicht werden. In Alausí, vor der Residencial Tequendama, starten frühmorgens Busse u. camionetas nach Guasuntos o. direkt bis Achupallas (25 km hinter Alausí).
Der historische 40 km - Trail, teils über vereinzelte Kopfsteinpflaster-Reste, folgt dem hügeligen, mitunter morastigen Auf u. Ab in Höhenlagen um die 4.000m, führt an stillen Lagunen vorbei (Las Tres Cruces u. Culebrillas), und kreuzt die vom Winde angefressenen, durch die spanische Eroberung zerstörten Steinwälle von Paredones. Diese verstümmelten Mauern seien nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Paredones-Ruinen eines anderen, weit weniger bekannten Inka-Trails, der vom Naturreservat El Cajas in Richtung Küste runterführt (siehe dazu “Cuenca”).
Ein in Quito, Riobamba o. Cuenca beauftragtes Tourbüro, ist jedoch ebenfalls für die hier erwähnte, vielfach begangene Inkastrasse, durchaus empfehlenswert! Eine detaillierte Beschreibung des Trails enthält das Buch “Climbing and hiking in Ecuador” von Rob Rachowiecki.
Die beste Jahreszeit für den Inka-Trail sind die trockenen Sommermonate v. Anf. Juli bis Anf. September, bzw. der “Altweibersommer” im Dez./Januar. Während der Regenzeit v. Feb. bis Mai kann das Wetter geradezu “dämonische” Ausmasse annehmen. Extreme Temperaturstürze, frostige Kälte auch tagsüber, und eisig peitschende Niederschläge, sind dann keine Seltenheit!
von Volker
Feser, Reisebuchautor
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sie mehr dazu im Reiseführer Ecuador von Volker Feser |