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| Souvenirs und Kunsthandwerk |
Kunsthandwerk ("die Meinungen gehen darüber auseinander, was dies eigentlich genau ist" - Zitat v. Peter Illi, Besitzer und Kunsthandwerkshändler des renommierten Artesanía-Geschäftes "Galería Latina" in Quito), zählt zu den gängigsten Mitbringseln und Geschenkartikeln einer Ecuador-Reise. Die lange Liste reicht von zweckmäßigen Billig-Wollpullovern aus Otavalo, über bunte Balsaholzvögel, feine Strohhüte und handgeklöppelte Hängematten, bis hin zum prunkvollen Modell-Piratenschiff aus schwarzem Korall. Die Exklusivität und Beschaffenheit des verwendeten Materials (Holz, Keramik, Stein, Metall, Naturfaser, Kunstfaser, etc.), sowie Arbeitsaufwand, Qualität und Originalität, bestimmen bei der heutzutage unüberschaubaren Flut von Artesanía-Angeboten die stark schwankenden Preise. Mit dem stetigen Ansteigen des Tourismus stieg auch die Nachfrage nach den volkstümlichen Andenken. Landesweit sichert diese weitverzweigte Branche inzwischen tausenden von artesanos, ihren Familien und Betriebsangehörigen, das tägliche Brot.
Die angeführte Auflistung wirft in groben Zügen einen Blick auf den ekuadorianischen Binnenmarkt mit populärer Kunst für den Export. Im Routenteil dieses Buches wird noch ausführlicher auf die Einkaufsmöglichkeiten von Artesanía und Folkloreartikeln, jeweils vor Ort hingewiesen (Kunsthandwerksgeschäfte, Werkstätten, Galerien). Siehe auch unter "Kunstgeschichte".
Atacames (Esmeraldas): Schmuck aus schwarzem Korall. Vor dem Kauf des vom Aussterben bedrohten Koralls sollte jedoch aus streng ökologischen Gründen Abstand genommen werden.
Baños (Tungurahua): Figuren u. and. Dinge aus Tagua, einem "pflanzliches Elfenbein". Außerdem Balsaholz und religiöser Kitsch.
Calderón (Pichincha): Brotteigfiguren.
Chone / Flavio Alfaro (Manabí): Sättel, Zaumzeug, Machetenhalfter.
Cotacachi (Imbabura): Grösstes Lederangebot im Land: Jacken, Westen, Hosen, Röcke, Taschen, Schuhe, Gürtel, Geldbörsen, Reitsättel, Messerscheiden und Machetenhalfter.
Cuenca: Die meisten Artesaníaläden befinden sich im Bereich der Calle Gran Colombia: Goldschmuck, Webarbeiten, Korbflechterei und Keramik, superfeine Strohhüte sowie Filzhüte aus Gualaceo (borsalinos), Schmuck, Schmiedeeisen u. Keramik aus Chordeleg, und marmorne Aschenbecher aus Sinincay. Siehe unter "Cuenca"!
Gonzanamá (Loja): Wolltextilien.
Guano (Chimborazo): Indianische Schafswollteppiche.
Guayaquil: Roter und schwarzer Korall (Nicht kaufen!), Keramik, und selbstgebastelte, tropische Hänsel & Gretel - Häuschen.
La Pila (Manabí): Keramikkrüge, Imitationen präkolumbischer Figuren.
Montechristi (Manabí): Die feinsten Panamáhüte der Welt, außerdem Möbel.
Otavalo (Imbabura): Hauptattraktion ist der traditionelle Samstagsmarkt mit der Plaza de Ponchos im Zentrum: Pullover aus Lamawolle, Wandteppiche, Decken, Jacken, Ponchos, Taschen, Hüte, Hängematten, Schmuck, Schachspiele, Ziegenkopfschrumpfköpfe, Bambusflöten, Purpfeifchen, und tausend andere nützliche Dinge, sowie Antiquitäten aller Art.
Pujilí (Cotopaxi): Keramik, zeremonielle Masken aus Holz, naive Malerei.
Puyo (Pastaza): Shigras (Netztaschen aus aus den fasern der Chambira-Palme), Hängematten aus Naturfaser, bunte Balsaholzvögel, zoomorphe Keramikschüsseln und Sitzmöbel.
Quito: Mitunter die exklusivsten Kunsthandwerksgeschäfte des Landes. Siehe im Routenteil unter "Quito / Artesanía". Außerdem: Wochenend-Bildermarkt am Ejído-Park, Avenida Patria.
Riobamba (Chimborazo): Figuren aus Tagua und Shigras.
Salasaca (Tungurahua): Schafswollteppiche im Tibeter-Stil.
San Antonio de Ibarra (Imbabura): Holzschnitzereien in allen Größen.
Saraguro (Loja): Maisgestärkte Wollhüte, Ponchos, Tupos (Broschen).
Tigua (Cotopaxi): Naive indianische Malerei auf Schafshaut. Die attraktiven lebhaften Farben geben meist Szenen aus dem bäuerlichen Alltagsleben wieder. Manche der Darstellungen sind von beachtlichem künstlerischen Wert, und so mancher Künstler hat sich bereits einen Namen damit gemacht.
Zuleta (Imbabura): Sehr schöne Stickereien.
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sie mehr dazu im Reiseführer Ecuador von Volker Feser
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