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| Toiletten & Trinkwasser |
Die hygienischen Verhältnisse in öffentlichen sanitären Einrichtungen (SSHH) reichen in Ecuador vom Prädikat "pikobello" bis hin zu "absolut saumäßig". Besonders bei Raststätten, Wallfahrtsorten und Gemeinschaftsklos in kleinen Dörfern, ist eher das letztere der Fall. Bei modernen Einkaufszentren, Fastfood-Ketten oder Kinos kann jedoch mit einem regelmäßigen Reinigungsservice gerechnet werden.
Bei Überlandfahrten, Ausflügen und Rundgängen sollte immer ein wenig Toilettenpapier mit eingesteckt werden. Dies ist meist nicht einmal in den besseren Raststätten, Tankstellen, Restaurants oder Kneipen vorhanden. Vor den wenigen öffentlichen Toiletten in Busbahnhöfen, Flugplätzen oder auch touristischen Anziehungspunkten, wird im allgemeinen für ein paar Pfennig Toilettenpapier verkauft. Ein bißchen Münzgeld einzustecken kann daher kein Fehler sein.
Das Klopapier sollte in jedem Falle in den Plastikeimer neben dem Klo geschmissen werden, da die meisten Abflüsse die Papiermenge aufgrund der schmalen Rohre und des niedrigen Wasserdrucks nicht verkraften. Verstopfte Scheißhäuser und schlimmster Gestank könnten zwangsläufig die Folge sein. Touristen werden sich somit daran gewöhnen müssen, das benutzte Toilettenpapier nicht vollständig entsorgen zu können.
Das Leitungswasser könnte in der Hauptstadt Quito leicht mit Chlor versetzt aus dem Hahn kommen. Dies dient zur bakteriellen Vorsorge. Zum Zähneputzen ist es noch zu benutzen, auch wenn Mineralwasser (ohne Sprudel) immer vorzuziehen ist. Die Hafen- und Industriestadt Guayaquil hat mitunter das schlechteste Trinkwasser. In manchen Proben wurden sogar Fäkalienreste vorgefunden. In der südlichen Provinzhaupstadt Loja, sowie auch in Cuenca, zählt das Leitungswasser zum saubersten in ganz Ecuador, und kann angeblich ohne weiteres direkt vom Hahn getrunken werden.
Nichtsdestotrotz ist bei der Speisezubereitung auch hier ein vorheriges 20-minütiges Abkochen immer besser.
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sie mehr dazu im Reiseführer Ecuador von Volker Feser
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